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Mogelpackungen: Hinweis „Füllhöhe technisch bedingt“ ist nicht alltagstauglich

Immer wieder ärgern sich Nutzer von Lebensmittelklarheit.de über voluminöse Verpackungen mit viel Luft und wenig Inhalt.

Die Ergebnisse einer repräsentativen Verbraucherstudie von Lebensmittelklarheit.de bestätigen: 70 Prozent der Verbraucher kennen die Situation, dass sie nach dem Öffnen einer Lebensmittelverpackung wenig Inhalt im Verhältnis zur Verpackungsgröße vorfinden. Dieses Problem tritt bei vielen Warengruppen auf. Bei Frühstückscerealien, Süßigkeiten und salzigen Snacks kommt es allerdings am häufigsten vor.

74 Prozent der Teilnehmer ärgern sich darüber, wenn eine Verpackung relativ wenig Inhalt enthält. Genauso viele fühlen sich getäuscht. Auch Umweltaspekte spielen eine wichtige Rolle: Über 80 Prozent der Verbraucher stimmen zu, dass eine Verpackung aus Umweltschutzgründen so klein wie möglich gestaltet sein soll.

Die Angabe der Füllmenge schafft keine Abhilfe bei übergroßen Verpackungen. Denn über die Hälfte der Befragten (53%) gibt an, trotz der Mengenangabe Schwierigkeiten damit zu haben abzuschätzen, wieviel Inhalt sich in einer Verpackung befindet.

Nicht selten findet man gerade bei den am häufigsten genannten Produktgruppen den Hinweis „Füllhöhe technisch bedingt“. Die Ergebnisse der Verbraucherstudie belegen allerdings, dass die Angabe für Käufer nicht hilfreich ist. Dreiviertel der Befragten gaben an, den Hinweis noch nicht gesehen zu haben oder aber den Hinweis zwar zu kennen, aber nicht zu wissen, was er bedeutet.

Ob er auf einer Verpackung steht oder nicht, ändert im Übrigen nichts daran, ob Verbraucher die geringe Befüllung einer Verpackung akzeptieren: Am Beispiel einer Kekspackung bewerteten über 80 Prozent der Befragten das Verhältnis von Verpackungsinhalt und Verpackungsgröße als unpassend – unabhängig davon, ob ein Hinweis „Füllhöhe technisch bedingt“ aufgedruckt war oder nicht.

Letzte Änderung 
30. Oktober 2014