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Die angegebene Menge sollte auch drin sein

Hackfleisch
© fullempty - fotolia.com

Auf der Packung steht „500 g“, doch es stecken nur 490 Gramm drin: Darüber ärgern sich Verbraucher. Anfragen an die Verbraucherzentrale zeigen immer wieder: Viele Konsumenten nehmen die genannte Menge auf Lebensmitteln wörtlich und wundern sich, wenn weniger enthalten ist.

Bislang gilt lebensmittelrechtlich das Mittelwertprinzip. Das bedeutet, die auf dem Lebensmitteletikett genannte Menge – auch als Nennfüllmenge bezeichnet – ist keine Garantie dafür, dass die Verpackung auch exakt diese Menge enthält. Stattdessen darf sich in einzelnen Packungen einer Charge auch weniger Inhalt befinden, wenn in anderen dafür mehr steckt. Wie groß die Abweichungen sein dürfen, ist gesetzlich geregelt.

Dass eine Packung weniger enthält, als drauf steht, ist für Verbraucher allerdings schwer nachvollziehbar.

Lebensmittelklarheit.de fordert den Gesetzgeber daher auf, das Mindestmengenprinzip einzuführen. In jeder einzelnen Packung sollte mindestens die genannte Füllmenge enthalten sein.

Stand 
23. September 2016