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Endlich Schluss mit Mogelpackungen

unterfüllte Lebensmittelverpackung

Verpackungen, die mehr Inhalt vorgeben, als sie tatsächlich aufweisen, sind ein wiederkehrendes Ärgernis für Verbraucher. Zwar ist es verboten, Fertigpackungen in den Verkehr zu bringen, die mehr Inhalt vortäuschen als in ihnen enthalten ist. Konkrete gesetzliche Bestimmungen, ab wann eine Täuschung vorliegt, fehlen allerdings.

In der Praxis gehen Eichbehörden meist von einer Verbrauchertäuschung aus, wenn eine Packung mehr als 30 Prozent Luft enthält. Da gesetzliche Regelungen fehlen, muss allerdings immer der Einzelfall geprüft werden.

Lebensmittelklarheit.de fordert den Gesetzgeber auf, konkrete Regelungen zu erlassen, wonach jede Verpackung vollständig gefüllt sein muss. Ausnahmen davon sollte es nur in nachweislich technisch bedingten Fällen geben. Dabei sollten 30 Prozent Freiraum in der Packung als Obergrenze gelten. 

Stand 
25. Oktober 2016

Kommentare

Sehr gut. Ich finde, es wird wirklich Zeit, dass in diese Richtung etwas unternommen wird. Es geht für mich aber vor allem um den Umweltschutz. Ich empfinde es als höchst ärgerlich, dass ich als Verbraucherin einerseits 1 Euro für eine Plastiktüte zahlen soll, andererseits die Großkonzerne aber weiterhin Unmengen an überflüssigem Müll produzieren können, weil es keine klare Regelung gibt. Jetzt bin ich nur noch gespannt, ob sich der Gesetzgeber an das Thema ran wagt. Ansonsten ... kann man es ja den Handel ausbaden lassen: Einfach 1 Euro Strafe für jede einzelne verkaufte Mogelpackung, die der Supermarkt zahlen muss (an den Kunden natürlich), und das Problem ist in kürzester Zeit gelöst. *zwinker*