Skip to content Skip to navigation

Schriftgröße

-A +A

Unbefriedigend: Verbraucher müssen Luft im Eis mitbezahlen

© teressa - Fotolia.com

Die Fertigpackungsverordnung legt fest, dass Füllmengen mit flüssigen Lebensmitteln nach Volumen, alle anderen Lebensmittel dagegen nach Gewicht zu kennzeichnen sind. Für Speiseeis gibt es allerdings eine Ausnahme: Es zählt quasi als flüssiges Lebensmittel. Die Füllmenge wird daher nach Volumen gekennzeichnet und auch der Grundpreis wird danach berechnet.

In der Praxis bedeutet dies, dass aufgeschlagene Luft die Füllmenge erhöht. Der Grundpreis, der auf das Volumen bezogen wird, kann dadurch niedriger ausfallen. Beschwerden von Verbrauchern zeigen, dass diese Angabe Konsumenten verärgert.

Lebensmittelklarheit.de fordert den Gesetzgeber auf, die Ausnahmeregelung für Speiseeis abzuschaffen. Die Füllmenge von Speiseeis sollte nach Gewicht und nicht nach Volumen berechnet werden.   

Stand 
11. Oktober 2016