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Darf der Fettgehalt bei Butter unterschiedlich hoch sein?

Frage

Wir stellen regelmäßig durch Einkochen von 250 Gramm Butter (82% Fett) Butterschmalz (Ghee) her. Dabei müssen wir relativ häufig feststellen, dass – je nach Marke – erheblich mehr oder weniger an reinem Butterschmalz übrigbleibt. Offensichtlich sind hier unterschiedlich hohe Wasser- und Eiweißanteile vorhanden. Gerade bei preiswerter No-Name Butter ist der Ertrag oft um ein Drittel geringer. Darf das so sein?

Antwort

Der Fettgehalt von Butter ist lebensmittelrechtlich festgelegt. Er muss mindestens 80 Prozent betragen und weniger als 90 Prozent.
Die Ausbeute an Butterschmalz kann entsprechend variieren, allerdings nicht um ein Drittel.

Es ist aber möglich, dass sich zusätzlich auch die tatsächliche Füllmenge der 250-Gramm-Stücke unterscheidet. Im Durchschnitt muss diese die angegebenen 250 Gramm aufweisen, einzelne Stücke können aber bis zu neun Gramm mehr oder weniger wiegen, in seltenen Fällen – bei höchstens zwei Prozent der Produkte einer Charge  – darf die Abweichung bis 18 Gramm betragen.

In der Summe ergeben sich Differenzen unter 20 Prozent.

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Letzte Änderung 
31. Januar 2013