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Clementinen mit Imazalil und Pyrimethanil

Ist der Einsatz bei Clementinen erlaubt?

Frage:

Ich habe kürzlich Clementinen gekauft, auf denen stand, dass sie mit Imazalil und Pyrimethanil konserviert worden sind. Die beiden Pestizide dürfen in der EU nicht benutzt werden, oder?

Antwort:

Die Behandlung von Zitrusfrüchten mit Imazalil und Pyrimethanil ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, wenn deren Rückstände in den Früchten festgelegte Höchstmengen nicht überschreiten. Diese Genehmigung ist zunächst bis 30.04.2018 (Pyrimethanil), beziehungsweise bis Ende 2021 (Imizalil) befristet.

Die EU-Verordnung 396/2005 regelt, dass Imazalil nur als Fungizid, also zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten verwendet werden darf. Zudem legt sie weitere Bedingungen fest, die beim Arbeiten mit Imazalil beachtet werden müssen. Die Rückstandshöchstmenge von Imazalil beträgt fünf Milligramm pro Kilogramm.

Pyrimenthanil wird ebenfalls als Fungizid eingesetzt. In Zitrusfrüchten dürfen Rückstände bis maximal acht Milligramm pro Kilogramm enthalten sein.

Werden die Früchte nach der Ernte mit den Fungiziden behandelt, muss dies auf den Etiketten der Früchte gekennzeichnet werden. Ein genauer Wortlaut ist nicht vorgeschrieben.

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Letzte Änderung 
16. Februar 2018