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Mindesthaltbarkeitsdatum bei Mineralwasser

Ist es eigentlich nötig?

Frage

Wie wichtig ist das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Mineralwasser?

Antwort

Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung schreibt für Lebensmittel verpflichtend ein Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum vor. Es gibt zwar Ausnahmen, beispielsweise für Essig, Speisesalz oder frisches Obst und Gemüse, nicht jedoch für Mineralwasser.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis zu welchem Datum ein Lebensmittel bei richtiger Aufbewahrung seine wesentlichen Geschmacks- und Qualitätseigenschaften behält. Das heißt, in der Regel kann Mineralwasser auch nach Ablauf des MHD noch gefahrenlos getrunken werden, es kann aber zu geschmacklichen Veränderungen kommen.

Üblicherweise hat Mineralwasser in Glasflaschen eine längere Haltbarkeit (24 Monate) als Mineralwasser in PET-Flaschen (9-12 Monate). PET-Flaschen sind durchlässiger, das heißt Kohlensäure geht eher verloren, Sauerstoff kann in die Flasche eindringen und es kann, nach Ablauf des MHD zu Geschmackseinbußen kommen.

Außerdem können sich – vor allem bei warmer Lagerung – Mikroorganismen vermehren, denn Mineralwasser ist nicht keimfrei. Krankheitserreger darf es aber nicht enthalten. Die quelleigene Mikroflora kann jedoch in stillem Wasser stärker ausgeprägt sein und im Laufe der Zeit zunehmen. In "Sprudelwasser" wird das Keimwachstum durch die Kohlensäure gehemmt. 

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Letzte Änderung 
4. Juli 2017