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Erfolgreich abgemahnt: Aus „Roggen-Knäcke“ wird „Knäcke“

alt: Butterfly - 440 Bio-Roggen-Knäcke, vor 05/2017; neu: Butterfly - 440 Bio-Knäcke, nach 05/2017
alt: Butterfly - 440 Bio-Roggen-Knäcke, vor 05/2017; neu: Butterfly - 440 Bio-Knäcke, nach 05/2017

Das bemängelte Produkt der Biobäckerei Butterfly stand als „Roggen-Knäcke“ in den Regalen. Einem aufmerksamen Verbraucher fiel jedoch auf, dass in der Zutatenliste zuerst Weizenmehl genannt wurde und erst weit hinten Roggenschrot und Roggenvollkornmehl. Er meldete das in seinen Augen täuschende Produkt bei Lebensmittelklarheit. Die Expertinnen konnten das Täuschungspotenzial nachvollziehen und gaben den Fall an die Verbraucherzentrale Hessen ab, die das Knäckebrot daraufhin genau unter die Lupe nahm.

„Roggen“ aus der Bezeichnung entfernt

Laut den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuches sollte der Roggenmehlanteil in einem Roggenbrot bei mindestens 90 Prozent liegen. Das war nicht der Fall. Zudem wirkte die Zutatenliste „wahllos durcheinandergewürfelt“, da Salz beispielsweise an zweiter Stelle stand. Die Verbraucherzentrale Hessen mahnte den Hersteller aufgrund der irreführenden Bezeichnung sowie der fehlerhaften Zutatenliste ab.

Die Firma Butterfly hat inzwischen die Unterlassungserklärung unterschrieben und darin zugesichert, das Knäckebrot nicht mehr als „Roggen-Knäcke“ zu bezeichnen, sofern der Roggenanteil nicht mindestens 90 Prozent beträgt, und die Zutatenliste in absteigender Reihenfolge der Zutaten anzuordnen. Inzwischen hat der Biobäcker die Aufmachung des Produkts geändert. Statt „Bio-Roggen-Knäcke“ heißt es nun „Bio-Knäcke“. Zudem sind die Zutaten in der Zutatenliste nun korrekt angeordnet.    

Letzte Änderung 
3. August 2017
Hinweis

Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.