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Gerichtsurteil: Gesundheitswerbung für Alete Kinderpudding ist unzulässig

Alete Milchminis mit unzulässigen Health Claims

Die Aussagen „Zink für starke Knochen & gesundes Wachstum“ und „Calcium für starke Knochen“ auf der Verpackung sind verboten. So urteilte das Landgericht Frankfurt am Main und gab damit einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) statt.

Die auf der Verpackung besonders hervorgehobenen Aussagen verstoßen gegen die so genannte Health-Claims-Verordnung der Europäischen Union. Danach dürfen Unternehmen nur mit gesundheitsbezogenen Aussagen werben, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zugelassen sind.

Für die strittigen Aussagen zur Wirkung von Zink und Calcium gab es die erforderliche Zulassung nicht.

Die Health-Claims-Verordnung soll Verbraucherinnen und Verbraucher EU-weit vor irreführenden und wissenschaftlich nicht belegten Angaben schützten.

Das Urteil vom 10.02.2016 ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.:  Unzulässige Gesundheitswerbung für Alete Kinderpudding. Pressemitteilung vom 14.03.2016

Letzte Änderung 
17. März 2016
Hinweis

Bitte beachten Sie: Unsere Kurzmeldungen geben grundsätzlich den Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder. Sie werden nicht aktualisiert.

Kommentare

Musste Nestle wenigstens eine ordentliche Strafe zahlen? Der Konzern verhält sich doch sehr oft fragwürdig.


Klagen des vzbv zielen auf die Unterlassung der unlauteren Werbung.

Ein Ordnungsgeld wird dann fällig, wenn das Unternehmen gegen das Urteil verstößt, indem es nach Rechtskraft weiterhin mit dem untersagten Slogan wirbt.

Ziel ist also, dass das Produkt mit der bisherigen Aufmachung in Zukunft nicht mehr verkauft wird.